Versuchsingenieure / Produktionsingenieure (m/w)
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Burscheid
DIAdem-Version: 11.1 DIAdem-Sprachversion: DE DIAdem Erfahrung seit: 2009
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TMS vs. SQL
Hallo zusammen,
ich mache mir gerade Gedanken zur effektiven Datenspeicherung von "online" erfasst und ausgewerteten Messdaten aus einer LV-Applikation. (ca. 30 Signale alle 5 Sekunden)
Bisher habe ich eigentlich nur mit "echten Datenbanken" gearbeitet, da mir das Handling, die Weiterverarbeitung und offenen Schnittstellen gefallen haben.
Durch eine Kundenanfrage muß ich nun die Vor u. Nachteile von TDM Files vs. SQL-DB möglichst genau erfassen.
Wie seht ihr das ?
Welche Datenmengen lassen sich noch "sinnvoll" managen ?
Wie sieht es mit "gleichzeitig" mehreren Zugriffen (mehrere Anlagen...) aus ?
...
Die Visualisierung der Reports sollte später über DIAdem erfolgen...
Bin mal auf eure Antworten gespannt...
Gruß Demo
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DIAdem-Version: 10.2, 11.1, 2010 und auf alten CD's runter bis 3.0 DIAdem-Sprachversion: DE DIAdem Erfahrung seit: 1996
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RE: TMS vs. SQL
Hallo DIAdemo,
wir verwenden seit Jahren das DIAdem Datenformat, früher DAT, seit DIAdem 9 TDM. Die Daten werden in Bauteil / Baugruppen spezifischen Ordnern gespeichert und seit TDM mit Properties versehen. Durch die Ordnerstruktur und durch den Datenfinder finden wir uns gut zurecht (ca. 163 GB Messdaten ).
Gerade die Idee des Datenfinder finde ich sehr gut, da einfach und schnell gesucht werden kann.
Gruß
Bruno
DIAdem-Version: alle DIAdem-Sprachversion: DE/EN DIAdem Erfahrung seit: 1995
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RE: TMS vs. SQL
Hallo DIAdemo,
eine DB ist sicher eine gute Sache. Es gilt jedoch zu bedenken, dass die DB erst einmal erstellt und aufgebaut werden muss. Wenn sie einmal besteht muss sie gepflegt und gewartet werden. Es müssen Userinterfaces und Im- und Exportmechanismen erstellt werden. Für jedes benötigte Dateiformat müssen diese Funktionen bereit gestellt werden. Und wenn hier die Frage nach den Datenmengen gestellt wird, dann reden wir bei einer DB auch nicht mehr über Access sondern über Oracle oder etwas Ähnliches.
Das bedeutet, spezielles DB-Know-How und nicht zu unterschätzenden Zeitaufwand und nicht unerhebliche Kosten.
Beim Einsatz des DataFinders fällt das alles weg. Der DataFinder stellt die Such- (und Finde)-Funktionen wie bei einer DB zur Verfügung. Dazu baut er automatisch im Hintergrund einen Index für bekannte Dateien auf, die sich in einem definierten Bereich auf der Festplatte befinden. Das ist bereits fertig. DIAdem oder auch LV stellt das Userinterface zur Verfügung. Das ist bereits fertig. Das erstellen von Importfunktionen ist meist nicht notwendig, da schon heute fast 300 unterschiedliche Dateiformate unterstützt werden (siehe http://www.ni.com/dataplugins). Das ist bereits fertig. Das bedeutet, dass keine zusätzlichen Kosten entstehen, da diese Funktionalität im Funktionsumfang von DIAdem enthalten ist. Einzig, wenn man über richtig große Datenmengen spricht – und hier meine ich ab ca. 1 Tera Byte aufwärts – dann kann man die DataFinder Server Edition einsetzen. Die DFSE ist ein kostenpflichtiger DataFinder, der autark auf einem Server installiert wird und dort den Index bereit stellt. Ein weiterer Vorteil der DFSE ist, dass nur ein Index erstellt wird, mit dem sich dann die Clients verbinden.
Ich hoffe diese Infos können dir bei deinem Vergleich helfen.