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Normale Version: Signal ohne Zeitverzögerung Ein und zeitverzögert Aus
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Hallo,

ich bin totaler DIAdem-Neuling und soll ein Schaltplan eines Kollegen bearbeiten.
Die Aufgabe ist recht einfach, aber ich komm überhaupt nicht zurecht, da ich mit DIAdem gar keine Ahnung habe (komme aus der LabVIEW-Ecke)

Ich habe ein Signal "Trigger" mit 0 ... 5V. Wenn das Signal eine Schwelle von 2,5V überschreitet, wird ein Steuerungssignal an ein Speichern-Block gesendet und der zeichnet Messdaten auf.
Das ist so mti eniem Fenster-Block umgesetzt.

Nun soll die Aufzeichnung weitere 100 Sekunden nach negativer Flanke (Signal von 5V auf 0V) weiter aufzeichnen und dann erst stoppen. Start bleibt unverändert bei positiver Flanke.

Wie kann ich die zusätzlichen 100 Sekunden umsetzen?
In LabVIEW ein Kinderspiel, und in DIAdem?

Bitte um hilfe und danke schon mal im voraus.

Grüße
Johannes
P.S.
Habe auch Post-Trigger im Speicherblock probiert.
:-(
Post Trigger funktioniert nicht. Der Speicherblock stoppt exakt bei Unterschreiten der Spannung. Was bedeutet "Bereich" bei Post Trigger? Sind das Sekunden oder samples?


Was ich an DIAdem garnicht mag, ist dass Einstellungen in den Blöcken überhaupt nicht intuitiv sind.
Weiteres Beispiel: Filter-Block. Da gibt es nur die Einstellung "Parameter" ohne Erklärung :-(
Hallo Johannes,

LabVIEW ist mir zu kompliziert, aber in DIAdem ist es ein Kinderspiel.(siehe Anhang)
Nimm einfach eine Impulsverzögerung.

Triggerbereichsangabe ist in Werten (Klickst du Hilfe)

Aber welchen Filterblock meinst du?

Gruß
Voyager
Hallo Voyager,

danke für die schnelle Antwort. Leider sehe ich keinen Anhang, aber anhand Deiner Beschreibung habe ich mal einen Verzögerungs-Block zwischen meinen FensterBlock und AufnahmeBlock gepackt. Leider verzögert dieser Block nicht nur das Stop-Signal (negative Flanke) auch das Start-Signal (positive Flanke). Gibt es eine Möglichkeit nur das Stop-Signal hinauszuzögern? Das ganze Signal soll länger positiv bleiben.

Bzgl. Filterblock meine ich "Gleitender Mittelwert".

Grüße
Johannes

P.S. Anbei ein Screenshot vom relevanten Teil meines Schaltplans - womöglich ist da schon ein Dilemma zu erkennen?
Zur Erklärung: Ich habe 16 Signale. Alle Signale möchte ich aufzeichnen, Eins davon ist ein Triggersignal, welches den Aufzeichenvorgang starten und verzögert stoppen soll.
Hallo Johannes,

ich habe die Flanken einzeln ausgewertet und an die Start/Stop-Eingänge angeschlossen (nochn Versuch mit Anhang).

Die Funktion beider Mittelwertblöcke ist in der Hilfe genau beschrieben. Den Parameter "Intervallbreite" halte ich für selbst erklärend.

Gruß
Voyager
Danke Voyager für die Hilfe und für das Beispiel! :-D
Es funktioniert! Ein Traum...

Was ich nicht vestehe ist, warum die Option Posttrigger im Speicherblock nicht das macht, was ich erwarte, nämlich noch "Bereich"-Werte weiter aufzuzeichnen. Liegt es daran, dass ich den Freigabe-Eingang verdrahtet habe anstatt den Start und Stop-Eingang?


Bzgl. Hilfe im DIAdem: Ok, ich bin froh dass es eine gibt. Über die Qualität kann man sich streiten.

viele Grüße
Johannes
Mit dem Übernahme-Eingang wird lediglich gesteuert, ob der Block Daten übernimmt oder nicht.
Daher sollte er keine Auswirkung auf Pre/Post-Triggerbereiche haben.
Dieser Eingang wird meist dazu verwendet, die Aufzeichnung während einer Messung auch öfter ein/aus-zuschalten.
Falls auch eine getriggerte Aufzeichnung mit ggf. Pre/Post-Bereich mehrfach erfolgen soll, muss das Häkchen "retriggerbar" gesetzt werden.

Gruß
Voyager